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Traditionelle Chinesische Medizin
Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) ist ein Bestandteil unserer Beratung, der durch eine feste Zusammenarbeit mit erfahrenen und spezialisierten Ärzten, erfolgt.
Die Schnittstelle unserer Beratung und der Anwendung der TCM ist die Bazi Suanming (chin. Persönlichkeitsanalyse). Da beide Systeme, die Bazi Suanming sowie die TCM, auf der 5- Elementenlehre basieren, „sprechen“ diese die gleiche „Sprache“.
Sind körperliche oder emotionale Disbalancen vorhanden, so wird deren Ursprung anhand der Bazi Suanming und des persönlichen Gesprächs aufgezeigt und anschließend durch die Anwendung der TCM gezielt behandelt. Dies ermöglicht, dass die Person innerhalb eines kurzen Zeitfensters, wieder in Balance gebracht werden kann und die Lebensenergie wieder frei fließt.
Eine frei fließende Lebensenergie ist Voraussetzung dafür, dass wir körperlich und seelisch gesund sind und bleiben.
Der große Vorteil der TCM, gegenüber unserer „Schulmedizin“, liegt darin, dass der Patient „im Ganzen“ betrachtet wird und nicht nur ein Symptom.
Die TCM betrachtet auch nicht einzelne Organe getrennt voneinander. Auch wird hier von einer Verbindung zwischen Organ- Kreisläufen und der Psyche ausgegangen, was bei uns bis vor ca. 100 / 150 Jahren ebenfalls Grundlage der Medizin war. Daher kommen auch noch unsere Sprichwörter, wie zum Beispiel „ist dir eine Laus über die Leber gelaufen“ – Funktionskreislauf Leber steht in Verbindung mit Wut und Aggression.
Dieses Wissen über die Verbindung zwischen Organ- oder besser bezeichnet als Funktionskreislauf und der Psyche, ist der sehr große Vorteil der TCM bei der Behandlung von „Burn out“-Patienten. Denn hier kann so zu sagen über den Körper die Psyche behandelt und wieder in Balance gebracht werden.
Was, wie bei der chinesischen Persönlichkeitsanalyse den Vorteil hat, dass dies ohne bewusstes dazu Tun des Patienten erfolgt. Denn für einen „Burn out“- Patienten ist es fast unmöglich seine Psyche durch eigenes Handeln wieder ins Gleichgewicht zu bringen, oder in Ruhephasen zu gelangen. Meistens ist auch der Tag-Nacht, bzw. Schlafrhythmus komplett gestört.
Dies ist auch, nach unserer Einschätzung, der Grund warum die TCM-Kliniken in Deutschland eine sehr hohe Erfolgsquote bei der Behandlung von Burn out-Patienten gegenüber unseren psychosomatischen Kliniken ausweisen.
Ein in chinesischer Medizin ausgebildeter und erfahrener Arzt/Ärztin unseres Netzwerkes nimmt sich sehr viel Zeit für die Erstuntersuchung, bei der er sich, neben der Betrachtung der Bazi Suanmning Analyse auch sehr stark auf seine Sinne verlässt. Denn er befragt, beobachtet, hört, riecht, betrachtet die Zunge und fühlt den Puls. Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) unterscheidet z.B. 32 verschiedene Pulsqualitäten, von tief über drahtig bis schlüpfrig.
Die chinesische Medizin beruht auf fünf Säulen:
- Arznei- bzw. Kräutertherapie,
- Akupunktur und Moxibustion (Erwärmung von Körperpunkten),
- Tuina-Massage,
- Ernährungslehre
- und Bewegungslehre (Qi Gong sowie Tai Chi).
In Deutschland ist die Akupunktur wohl die bekannteste Methode, wobei man hier sehr genau unterscheiden sollte, so bekommt man zum Beispiel in Deutschland schon nach ca. 150 Lehrstunden ein Diplom ausgestellt, im Gegensatz dazu umfasst in China allein das Studium für Akupunktur einen Zeitraum von 5 Jahren.
Bei der Akupunktur setzt der Arzt feine Nadeln, um den so genannten Qi Fluss im Körper zu regulieren, sowie Blockaden, welche sich auch als Schmerzen äußern können, zu lösen. Durch die Akupunktur kann auch ganz gezielt im Körper Disbalancen wieder ins Gleichgewicht gebracht werden.
In China steht bei einer Behandlung die Kräutertherapie im Mittelpunkt. Hier werden vom Arzt spezielle Rezepturen, aus getrockneten Pflanzenteilen, wie Wurzeln, Blättern oder Blüten, seltener auch aus mineralischen oder tierischen Bestandteilen, zusammen gestellt. Die teilweise ungewohnt schmeckende Abkochungen, „Dekokte“ genannt, werden als Tee über einen längeren Zeitraum getrunken. Diese Arzneitherapie hat sich über mehrere Jahrtausende entwickelt. Dabei behandelt man nur selten ein bestimmtes Symptom, sondern den gesamten Menschen.
Während wir, in unserer Schulmedizin darauf achten, dass die einzelnen Organe in Ordnung sind, geht es in der chinesischen Medizin darum, dass der „Qi- Fluss“, der Energiefluss, stimmt.
Herr Dr.med. Hans Jochen Hesseln, TCM Spezialist in unserem Netzwerk, erklärt dies mit folgendem Bild: „Eine Stadt kann aus schönen einzelnen Häusern bestehen. Doch wenn die Verkehrswege, und oder die Strom- und Wasserleitungen dauerhaft blockiert sind, wenn im Winter die Wärmezufuhr ausfällt, funktioniert das Leben in der Stadt nicht mehr. Die Funktionen müssen ineinander greifen.“
In der chinesischen Medizin gilt das Gleichgewicht zwischen Yin und Yang, sowie die Einheit von Seele, Geist und Körper als Schlüssel zur Gesundheit. Damit es erst gar nicht zu einem Ungleichgewicht, bzw. Disharmonie im Körper kommt, setzt die TCM auf eine besonders gesunde Lebensweise und ein gesundes Wohnumfeld (klassische Feng Shui Lehre).
Die chinesische Ernährungslehre, sowie die Bewegungslehre, spielen hierbei ebenfalls eine sehr wichtige Rolle.
Für weitere und detaillierte Informationen zur Traditionellen Chinesischen Medizin, haben wir unter der Rubrik „weiterführende Literatur“ ausgewählte Büchertipps für Sie zusammengestellt.
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